Heute möchte ich euch über ein Rezept erzählen, welches
ich ungefähr seit zwei Jahren ausprobieren wollte...
Aber es fehlte mir immer an Zeit oder an Zutaten.
Und heute war es ENDLICH soweit :)
Es gibt sehr viele verschiedene Varianten davon,
ich habe mir etliche Rezepte durchgelesen und
ein paar Ideen kombiniert. Der Prozeß selber
war dann auch nicht so lang und schwierig wie
ich es mir vorgestellt habe. Im Gegenteil, es hat sogar
etwas Beruhigendes und Meditatives an sich...
also
Man braucht:
für ca. 50-60 Stück
300g Hokkaido Kürbis
1 Eigelb
ca. 150g Mehl
1 TL Thymian
1 TL Curry
Salz, Pfeffer, Kurkuma, Muskatnuss
Butter, Salbei
Kürbis entkernen, in Streifen schneiden, mit etwas Öl beträufeln und
bei 200 Grad ca. 30 Minuten backen (Stäbchentest!). Abkühlen
lassen und durch Kartoffelpresse geben.
Das Püree gut würzen (sonst schmecken die Gnocchi ziemlich fad),
Ei und Mehl dazugeben und zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten.
Das Mehl sollte man nach und nach beigeben. Die Menge hängt von
der Kürbis ab - je weniger Sie verwenden, desto besser schmecken
die Gnocchi. Der Teig sollte nur noch leicht klebrig und gut formbar sein.
Den fertigen Teig vierteln und für eine halbe Stunde kalt stellen.
Die Arbeitsfläche bemehlen und den Teig zu einer Wurst rollen
Kleine Rauten abschneiden und mit bemehltem Gabelzinken eindrücken.
In einem großen Topf das Wasser zum Kochen bringen,
Gnocchi reingeben und solange kochen bis sie an die
Oberfläche steigen. Herausnehmen und beiseite stellen.
In einer Pfanne die Butter heiß machen, ein paar
Salbeiblätter anbraten und die Gnocchi kurz schwenken.
Mit geriebenem Parmesan servieren. Die Gnocchi
schmecken als Beilage aber auch als Hauptgericht wunderbar!
Man kann natürlich auch doppelte Portion Gnocchi machen.
Auf einem bemehlten Schneidebrett für ca. 1 Stunde
in Tiefkühlfach stellen, danach in ein Plastiksackerl reingeben.
Auf diese Weise kleben die Gnocchi nicht und man kann sie
gut 2 bis 3 Monate aufbewahren.