2/24/2011

One day in paradise


Spät aufwachen und im Pool schwimmen


mit Fahrrad zum Frühstück fahren






die prächtigen Blumen und Schmetterlinge im Garten bewundern






in der Hängematte einschlafen





am Strand spazieren gehen


und Sonnenuntergang zu zweit genießen...


Anantara Phuket Resort & Spa
888 Moo 3 ,Tumbon Mai Khao,
Amphur Thalang, Phuket 83110
Thailand 

2/01/2011

Rote Bete Carpaccio mit Ziegenbällchen

Jedes Land hat "sein" Gemüse - Kartoffeln in Österreich, Mais in Mexiko, Tomaten in Italien, Paprika in Ungarn und Bulgarien...In meiner Heimat ist die Rote Rübe zweifelsohne die absolute Königin unter dem Gemüse. Es gibt sie in diversen Salaten, Suppen, im berühmten "Hering im Pelz" und natürlich als Beilage. Ich mag die kräftig rote Farbe und den süsslichen Geschmack und kenne unzählige Rezepte, die ich immer wieder nachkoche. Denn Rote Bete schmeckt nicht nur toll, sie ist auch noch unglaublich gesund!

Vor kurzem wurde mein Repertoire an Rote-Bete Gerichten um ein neues Gericht erweitert. Das Rezept fand ich überraschenderweise in einem Weihnachtskochbuch, die Ziegenbällchen kannte ich vorher schon und kombinierte die zwei Rezepte schnell zu einer köstlichen und festlichen Vorspeise. Mit Herzchen-Toast serviere ich sie gerne zum Valentinstag, schließlich ist Rot auch die Farbe der Liebe ;-)


Rezept für 2 Personen:
Rote Bete - 3 Stück
100g Ziegenfrischkäse
Schnittlauch, Thymian
1 EL Sesam
20g Cranberries
Pinienkerne
Zitronensaft
1 EL Nuss- oder Sonnenblumenöl
1/2 TL geriebener Meerettich
2 EL Sauerrahm
Salz, Pfeffer aus der Mühle

Rote Bete waschen und in einem großen Topf mit Wasser zum Kochen bringen. Das Wasser sollte das Gemüse bedecken. Auf mittlerer Flamme je nach Größe 40 bis 50 Minuten kochen. Einen Gabeltest machen - wenn sie leicht hineingeht, sind die Rüben gar.

Wer sich diesen Schritt ersparen möchte kann auch die bereits gekochte vakuumverpackte Rote Bete kaufen.

Rote Bete abkühlen lassen und in möglichst dünne Scheiben schneiden. Auf einem Teller kreisförmig auslegen. Mit Öl, Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken. Sauerrahm mit Meerettich vermischen und ebenfalls darauf verteilen. Mit Pinienkernen bestreuen.

Kräuter und Cranberries fein hacken, mit Sesam und Pfeffer aus der Mühle vermischen. Aus Ziegenfrischkäse kleine Bällchen formen und in der Kräuter-Sesam-Mischung wälzen. Sie können natürlich Ihre Lieblingskräuter verwenden, aber ich finde die Mischung aus Schnittlauch und süss-säuerlichen Cranberries sehr gelungen.


Die Ziegenbällchen zusammen mit roter Bete und knusprigem Toastbrot servieren.

Meistens mache ich etwas mehr von den Ziegenbällchen und esse sie gerne zwischendurch mit einem frischen Brot. Sie halten sich im Kühlschrank gut 3 bis 4 Tage frisch.

1/29/2011

Mister Gugelhupf


Wissen Sie, was ich an der österreichischen Küche ganz besonders mag?
Das ist nicht der Tafelspitz und auch nicht der berühmte Wiener Schnitzel obwohl ich sie ganz ehrlich gestanden auch nicht von der Tellerkante stoßen würde. Aber so richtig fasziniert hat mich die unendliche Vielfalt an Mehlspeisen, die es in diesem Land gibt - Schmarren, Buchteln, alle möglichen Arten von Knödel und Strudel, Nocken und Nudeln, Dalken, Palatschinken....Ich könnte noch stundenlang weiter aufzählen! Als ich im Sommer zum ersten Mal nach Wien kam war ich von dieser Auswahl überwältigt und probierte jeden Tag etwas neues aus. Nach einem Monat kannte ich zwar einiges war aber vom Ende weit entfernt! Und auch heute noch werde ich ab und zu überrascht. So entdeckte ich diesen Herbst die Pofesen - eine fast vergessene Mehlspeise, die aus frittierten Toasbrotscheiben mit Powidl zubereitet wird. Eigentlich ganz simpel aber unglaublich lecker!

Der Begriff Mehlspeise hat in Österreich eine umfassende Bedeutung. Während der Fastenzeit durften die Menschen kein Fleisch essen und es waren beinahe 150 Tage im Jahr! So entstanden viele Eier-, Gemüse- und Mehlgerichte. Sie waren süß aber auch herzhaft, manche enthielten nicht einmal Mehl, entscheidend dabei war nur, dass sie fleischlos waren. Später veränderte sich die Bedeutung und heute verwendet man den Begriff Mehlspeise hauptsächlich für süße Gerichte.

Und zu meinen absoluten Lieblingen in dieser Kategorie zählt zweifelsohne der Gugelhupf! Es gibt auch davon die unterschiedlichsten Varianten - mit Germ oder ohne, mit Nüssen, Rosinen und Mohn....Es ist für jeden Geschmack etwas dabei! Jede Familie hat ihr eigenes Geheimrezept und weiß, wie der Gugelhupf am besten gelingt.


Mein persönlicher Favorit ist dieses Rezept mit Rosinen.

Man braucht:

100g Rosinen
Rum
220g zimmerwarme Butter
120g Puderzucker
1 Prise Salz
1 Packung Vanillezucker
45g Stärke
Schale 1/2 Bio Zitrone
2 EL Rum
5 Eier getrennt
125g Milch+Sahne
220g Mehl
2 TL Backpulver
100g Kristallzucker

Zubereitung:

Rosinen über Nacht in Rum einweichen, abtrocknen und in Mehl wenden.

Butter, Puderzucker, Salz, Vanillezucker, Stärke, abgeriebene Zitronenschale und
Rum mit Mixer flaumig rühren, Eidotter dabei nach und nach dazu geben. Mehl mit Backpulver mischen und sieben. Die Hälfte davon mit Milch-Sahne verrühren und zu der Masse geben. Eiweiße steif schlagen, Kristallzucker dazugeben und mit restlichem Mehl unter Teig vorsichtig  heben. Rosinen untermischen und die Masse in eine befettete und bemehlte Gugelhupfform hineingeben. Bei 170 Grad im vorgeheizten Backrohr 1 Stunde backen. Stäbchentest machen! Falls die Oberfläche des Gugelhupfs zu braun wird, kann man sie mit Alufolie abdecken.

Etwas abkühlen lassen, stürzen und mit Puderzucker bestreuen.
Der Gugelhupf hält sich 3 bis 4 Tage wunderbar frisch ohne dabei an Saftigkeit
zu verlieren. Und schmeckt vorzüglich zum Kaffee!


1/24/2011

Urlaubsreif!

Heute habe ich mich endlich entschieden - es geht nach Phuket.
Wenn das Reisebüro das "ok" gibt, bin ich nächsten Sonntag
 bereits am Strand und schlürfe irgendein Cocktailchen)
Ich freue mich so!

Und als hätte ich das schon irgendwie geahnt, habe ich bei
meinem letzten Naschmarkt-Bummel alle Zutaten für
Thai Sauce eingekauft - frischen Koriander mit Wurzeln,
saftige Limetten, Chilli und Palmzucker

Und heute machte ich meinen Lieblingsfisch - Lachs aus ökologischer 
Aquakultur. Mit dieser Sauce und etwas Reis schmeckt er wirklich vorzüglich!!

Und aus den restlichen Limetten mischte ich schnell eine erfrischende Limonade!

Limettensaft, frisch geriebener Ingwer, etwas Honig und ein paar
Minzblättchen....Es schmeckte fast so gut wie im Urlaub!

Und draussen ist es inzwischen wieder Winter eingekehrt.
Über Nacht ist so viel Schnee gefallen, dass sogar der kleine
Teich zugefroren ist und Kinder wieder Schlitten fahren.

Wünsche allen eine tolle Woche ;-)
Eure Svet

1/23/2011

Frühlingsputz


Ich liebe Sonntage weil ich endlich ausschlafen und dann lange
frühstücken kann. Heute war es auch keine Ausnahme)) Und
danach habe ich mit meinem jährlichen Frühlingsputz begonnen - alte
Bücher aussortiert, Regale verschoben, neue Blumen und Dekoartikel
aufgestellt...Es ist erst der Anfang und ich habe noch so einiges vor.
 Und es tut richtig gut, sich von den alten unnötigen Sachen zu trennen,
die sich im Laufe der Jahre angesammelt haben. Dinge umzustellen,
 neue Bilder aufzuhängen und ein ganz neues Wohngefühl zu schaffen.

Darauf folgte ein kleiner Spaziergang im Park. 



Das Wetter war zwar kalt, aber unglaublich sonnig und schön!
Ich habe sogar die ersten kleinen Blümchen entdeckt.
 Der Frühling ist schon in der Luft und ich freue mich wahnsinnig darauf! 



Wünsche euch allen einen guten Start in die Arbeitswoche ;-)

1/18/2011

Leserecke



Eine meiner Lieblingsbeschäftigungen im Winter ist Lesen. Im Sommer bin ich viel und gern draussen in der freien Natur, erst an langen kalten Wintertagen habe ich endlich die Zeit, Bücher zu lesen.

Neulich bekam ich ein wunderbares Geschenk - ein Buch von Marianne Fredriksson. Die Autorin kannte ich bis jetzt nicht und verliebte mich bereits nach der ersten Zeile.

Ihre Bücher duften nach frisch gebrühtem Kaffee und warmen Zimtschnecken, sind spannend und romantisch zugleich. Jedes Mal begibt man sich auf eine kleine Reise nach Schweden - ins Land der blauen Seen, tiefen Wäldern und Märchen von Astrid Lindgren...Die Geschichte selbst steht für mich nicht im Vordergrund, ich mag vielmehr den leichten harmonischen Schreibstil und die gemütliche Atmosphäre ihrer Bücher. Eine Bekanntschaft, die man meiner Meinung nach unbedingt machen sollte!


1/16/2011

Sonntag Morgen


Ich liebe Sonntag Morgen, weil man endlich mal ausschlafen 
und lange frühstücken kann. Frisch gekochter Kaffee, warme
Rosinenbrötchen mit Butter und Marmelade, Yoghurt und ein wenig
Sonnenschein...Ein perfekter Start in den Tag.
Allen einen wunderschönen Sonntag!



1/13/2011

Kürbisgnocchi


Heute möchte ich euch über ein Rezept erzählen, welches
 ich ungefähr seit zwei Jahren ausprobieren wollte...
Aber es fehlte mir immer an Zeit oder an Zutaten.
Und heute war es ENDLICH soweit :)

Es gibt sehr viele verschiedene Varianten davon,
ich habe mir etliche Rezepte durchgelesen und
ein paar Ideen kombiniert. Der Prozeß selber
war dann auch nicht so lang und schwierig wie
ich es mir vorgestellt habe. Im Gegenteil, es hat sogar
 etwas Beruhigendes und Meditatives an sich...

also

Man braucht:
für ca. 50-60 Stück
300g Hokkaido Kürbis
1 Eigelb
ca. 150g Mehl
1 TL Thymian
1 TL Curry
Salz, Pfeffer, Kurkuma, Muskatnuss

Butter, Salbei

Kürbis entkernen, in Streifen schneiden, mit etwas Öl beträufeln und
bei 200 Grad ca. 30 Minuten backen (Stäbchentest!). Abkühlen 
lassen und durch Kartoffelpresse geben. 


Das Püree gut würzen (sonst schmecken die Gnocchi ziemlich fad),  
 Ei und Mehl dazugeben und zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten. 
Das Mehl sollte man nach und nach beigeben. Die Menge hängt von
der Kürbis ab - je weniger Sie verwenden, desto besser schmecken
 die Gnocchi. Der Teig sollte nur noch leicht klebrig und gut formbar sein. 
Den fertigen Teig vierteln und für eine halbe Stunde kalt stellen.


Die Arbeitsfläche bemehlen und den Teig zu einer Wurst rollen
Kleine Rauten abschneiden und mit bemehltem Gabelzinken eindrücken.


In einem großen Topf das Wasser zum Kochen bringen,
Gnocchi reingeben und solange kochen bis sie an die
Oberfläche steigen. Herausnehmen und beiseite stellen. 
In einer Pfanne die Butter heiß machen, ein paar
Salbeiblätter anbraten und die Gnocchi kurz schwenken.
Mit geriebenem Parmesan servieren. Die Gnocchi
schmecken als Beilage aber auch als Hauptgericht wunderbar!


Man kann natürlich auch doppelte Portion Gnocchi machen.
Auf einem bemehlten Schneidebrett für ca. 1 Stunde
 in Tiefkühlfach stellen, danach in ein Plastiksackerl reingeben.
Auf diese Weise kleben die Gnocchi nicht und man kann sie
gut 2 bis 3 Monate aufbewahren.

1/09/2011

Sonntag in der Wachau



Diesen Sonntag verbrachten wir in der Wachau...
bewunderten den Baum und die vielen Murano-Figuren,


tranken viel Wein und lachten viel,


aßen Wildschwein 


und einen Nuss-Gugelhupf




und spielten mit dem hübschen Kater...


Ein gemütlicher und ruhiger Sonntag mit der Familie!